Frühstück

Moskau Traffic

“Seid ihr schon einmal morgens aus dem Haus gegangen, habt am nächsten Kiosk euch ein Bier geholt und damit zur Arbeit gegangen?
– keine Panik. Ich auch nicht. Es fällt mir aber wieder auf, wie viele Leute das hier tun. Auch Mädels, die keine zwanzig sind.
Dafür aber magersüchtig.”

Simone Schlindwein, Spiegel-Korrespondentin in Moskau bloggt ausgiebig und anschaulich. Unbedingt regelmäßig lesen: Russland im Spiegelbild.

Sehr schön ist ihr Survival-Trainer für Moskau: Laut diesem sind es gar nicht so sehr die “Tschekisten, Terroristen, Extremisten, Putinisten, ehemaligen Kommunisten, Bolschewisten und all die anderen -Isten”, die Gefahr für Leib und Leben darstellen, sondern vielmehr Pfützen, die so tief sind, dass man darin ertrinken kann, schnappende Metroschranken, rasenden Rolltreppen, keifende Straßenköter, fünf bis sechs Hinterhöfe und Ampeln in drei Kilometern Entfernung und daraus folgenden Mittelstreckensprints über die xspurigen Straßen.

Bill von Tokio Hotel bei breakster.de

Eine nette Geschichte, die sich die PR-Firma Euromarcom für die Schüler Community Breakster ausgedacht hat: Bill Kaulitz, Sänger von Tokyo Hotel sei dort angeblich anonym unterwegs, aber an der Stimme erkannt worden! Stimme? Genau, und gleich wurde noch die Nachricht untergebracht, dass Breakster auch kostenloses VoIP zwischen Gruppenmitgliedern ermöglicht.

Schließlich wird noch auf die Betreiberfirma Smeet verlinkt. Dumm nur, dass dafür die Domain smeets.de verwendet wurde – ein Unternehmen, das Luftreinigungstechnologie herstellt. Nicht grade ein PR-Gau, aber doch ein witziges Versehen.
Update: Inzwischen ist der Link korrigiert.

Flickr-Alternatives

Yahoo und seine Produkte machen sich wirklich nicht besonders beliebt in letzter Zeit. Der Streit um die Zensur bei Flickr, die heftigen Reaktionen der Leser auf die Yahoo-Werbung in Adical-Blogs, immer wieder mit dem Verweis auf die Enthüllung von Regimekritikern in China und nun auch noch das Löschen von Hinweisen auf Open Source Produkte in Yahoo-Foren.

Flickr ist ja an sich ein gutes Produkt, aber wie schon bei Telepolis schön erläutert ist das wahre Asset das persönliche Netzwerk, das man sich in den Netzwerken schafft. Tja, wieviel das wirklich wert ist, ist sicher individuell verschieden. Wer sich für Alternativen zu Flickr interessiert, sollte sich mal Ipernity und 23hq anschauen. Ich habe auch noch 5 Codes für den plus Modus zu verschenken. Bitte Bescheid sagen, wer einen haben möchte.

FlowinIMMO: Videoporträt eines beeindruckenden Künstlers

FlowinIMMOFLowinIMMO ist sicher einer der kreativsten deutschen Wort- und Musikkünstler, der (bisher) eigentlich chronisch unterschätzt und unterbeachtet geblieben ist. Das mag zum einen an der Schwierigkeit liegen, ihn in Klischees einzuordnen, das ging weder während der boomenden Deutsch-Rap Zeiten noch heute, zu vielfältig und kreativ-chaotisch ist sein Werk. Zum anderen sicher an seinem großen Hang zu absoluter Unabhängigkeit, derentwegen er sich mit u.a. mit dem ihm ehemals vertretenden Majorlabel (Universal) anlegte. Inzwischen ergibt sich aber aus diesen beiden Konstanten in seinem Leben (Kreatives Chaos und Unabhängigkeit) ein vielschichtiges und facettenreiches Bild seines Schaffens, das von verschiedensten Alben (alle in Eigenregie, von Musik, Text, Mischung, Grafik bis Vertrieb) bis zu Neuinterpretationen von Mozarts Oper “Cosi Fan Tutte” reicht.
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Advanced Second Life building strategies

SL building movieYes, building stuff in Second Life can be a complex issue.

“To make this, I used PDFs from our architects as a base to trace all the walls on 11 layers in an Adobe Illustrator file, then exported each floor as an XML-based Scalable Vector Graphics file, each of which I ran through a PHP script to extract the object info and convert it to something I could paste in a notecard. Then I made 11 objects (the little cubes in front of me in the video) that scoot themselves off to a predetermined location, spew out prims based on the notecards, and send them to their appropriate positions. The next step, is to rez this on the ground, terraform, and then texture-bake every single prim…”
Watch Kisa Naumova model her working place in Second Life with a perfect fitting Daft Punk soundtrack.

re:publica

Wow, this is what I call impact, look at the Technorati searches to the right.
I guess I do not necessarily have to say much myself in this case, just that re:publica is a nice conference about life on the net with a good vibe and surprisingly many girls (usually, you’ll only find guys on this web 2.0bloggingcastingmediachanging digitalworldrevolution things..) See some pics or read about it. Or ask me later when you see me personally. But the coolest, most instant and somehow closest tool to get an impression on what’s going on at the conference is the very twittery live comment tool of the lectures via SMS.

HoeBot und LoveBot von StudiVZ

Hoe BotHoebotAlso, ich hab die beiden jetzt schon so vielen Leuten gezeigt, es wird Zeit, dass ich die mal verlinke: Die Geschichten von Hoe Bot und Love Bot, zwei nicht unsympathische Roboter, die eine Weile auf StudiVZ unterwegs waren.

“Da uns im Studivz schnell langweilig wurde, begannen wir das System zu ergründen, und herauszufinden was man damit so alles anstellen kann. Die erste Idee war natürlich: Daten sammeln. Also scripteten wir uns einen Crawler, der folgendermaßen funktioniert:”

Man lacht nicht nur, sondern lernt noch einiges dabei: HoeBot und LoveBot bei StudiVZ.